Fotofreunde stellen sich vor – Dr. Lothar Hirschbiegel

In unserer neuen Beitragsreihe “Fotofreunde stellen sich vor” möchten wir neuen genauso wie langjährigen Vereinsmitgliedern die Möglichkeit geben, sich in Form eines Interviews vorzustellen, ein paar ihrer Fotos zu zeigen und dies dann hier zu veröffentlichen.

Heute stellen wir Dr. Lothar Hirschbiegel vor. Lothar ist seit Ende Februar 2021 Mitglied bei den Fotofreunden Münsterland.

Viel Spaß beim Lesen ….

Interview – Dr. Lothar Hirschbiegel

Dr. Lothar Hirschbiegel, Ostbevern

WER BIST DU UND WAS MACHST DU, WENN DU NICHT FOTOGRAFIERST?

Ich arbeite zur Zeit noch als CIO / IT-Leiter an einer Hochschule, aber in wenigen Wochen winkt mir der Ruhestand. Ausbildungsmässig bin ich Physiker (Fachrichtung Kernphysik) und habe schon während meiner Promotion wissenschaftliche Fotografie betrieben (als Praktikumsbetreuer und im Rahmen von Vorlesungen).

WIE BIST DU ZUR FOTOGRAFIE UND ZU DEN FOTOFREUNDEN MÜNSTERLAND GEKOMMEN?

Da ich seit dem zarten Alter von 16 Jahren „ernsthaft“ fotografiere (erste Kamera war in den 70er Jahren eine Praktika L), zähle ich mich durchaus zu den echten Fotobegeisterten. Ich wünschte, mein Talent dazu wäre so groß wie meine Begeisterung 😊. Früher habe ich auch aktiv Dunkelkammerarbeit betrieben (Cibachrome und schwarzweiß, auch Negativentwicklung), später dann natürlich nach Umrüstung auf Digital-DSLR – so ca. 2000 – zwangsweise Photoshop. Mein Herz hängt aber immer noch an den analogen SLR, ich habe eine durchaus größere Sammlung davon, sowohl KB als auch Mittelformat.

Nach unserem Umzug ins Münsterland 2017 habe ich recherchiert, welche Fotoclubs hier existieren und bin dadurch auf die FFMSL gekommen. Und da bin ich nun. 😊

WAS INTERESSIERT DICH AN DER FOTOGRAFIE AM MEISTEN? WAS IST DEIN SCHWERPUNKT?

Definitiv Landschaft, aber interessiert war ich immer auch an Porträt. Wobei „Porträt“ auch sehr gerne die Tierwelt einschließt! Ich habe mich auch lange Jahre an Makrofotografie versucht, ein sehr spannendes Thema!

ZEIG UNS EIN PAAR DEINER FOTOS.

WAS IST DIR NEBEN DER FOTOGRAFIE IN DEINEM LEBEN BESONDERS WICHTIG?

Lust am Leben, Experimentierfreude, offene Sinne für Neues und Unbekanntes zu bewahren. Ich verachte Vorurteile zutiefst, aber das sollten wir Naturwissenschaftler sicher alle tun!

FÜR WAS WÜRDEST DU MITTEN IN DER NACHT AUFSTEHEN?

Für nichts. Ich liebe meinen tiefen und festen Schlaf.

WAS IST FÜR DICH UNBEZAHLBAR?

Authentizität und Unbestechlichkeit. Und persönliche Würde.

WENN DU DIR IM FLUGZEUG EINE/N SITZNACHBARN/IN WÜNSCHEN WÜRDEST, WER WÄRE DAS?

Da hatte ich früher beruflich bedingt schon einige Berühmtheiten neben mir (😊), aber seit meinem Besuch der Helmut-Newton-Ausstellung in Berlin definitiv den selbigen. Leider ist er ja schon tot.

WAS KANNST DU UNS VON HERZEN EMPFEHLEN? (BUCH, APP, KAMERA-AUSRÜSTUNG, MUSIK, RESTAURANT, REISEZIEL, ERLEBNIS …)

Alte analoge Kameras ohne Automatiken, ohne Autobildkorrekturen und ohne Motivklingel, wie sie heute üblich sind. Die Bilder, die man aufnimmt zu spüren, sie nicht nur auf der Mattscheibe nach Eignung für die Social Media zu bewerten.

Fotografieren in Andalusien, in Florida, in Skandinavien und in China. Ich liebe Extreme 😊

Und zu Fotoausrüstung: alles, was mich unwiderstehlich dazu bringt, bewusst experimentieren zu wollen. Da ist die Marke komplett egal.

DANKE FÜR DAS INTERVIEW UND DEINE ANTWORTEN!

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